Studiengang

Augenoptik/Optometrie

Unsere Absolventin Ina de Waal hat den Hans-Joachim-Haase-Preis verliehen bekommen.

Anlässlich des 30. IVBD-JahresKongresses in Mainz wurde der Hans-Joachim-Haase-Preis verliehen. Dieser Preis wird durch  die IVBS für besondere Verdienste um die binokulare Korrektion, insbesondere für wissenschaftliche Arbeiten oder andere Leistungen zur Förderung der MKH vergeben. In diesem Jahr wurde mit dem Preis erstmals eine studentische Arbeit ausgezeichnet. Die diesjährige Preisträgerin Ina de Waal hatte in ihrer Masterarbeit an der Berliner Beuth-Hochschule "Auswirkungen von Kontrastvariationen des Rahmenfusionsreizes am MKH-Kreuztest" untersucht. Im Anschluss an die Preisverleihung stellte sie ihre Arbeit in einem Vortrag vor.

Als vor rund drei Jahren im Rahmen der "3D-Refraktion" die MKH-Teste ohne fachliche Begründung plötzlich vor einem 3D-Hintergrundbild dargeboten wurden, riet die IVBS dazu, diese Darstellungsoption so lange zu deaktivieren, bis geklärt ist, ob und wie sich ein solcher "3D-Rahmen" auswirkt. Frau de Waal hat in Ihrer Arbeit die aktuelle Frage beantwortet, ob es sinnvoll ist im Rahmen der "3D-Refraktion" vor einem 3D-Hintergrundbild die MKH-Teste darzubieten. Als Fazit Ihrer Untersuchung konnte Sie klären, dass ein 3D Bild als Rahmenfusionsreiz bei der MKH nicht genutzt werden sollte, da durch die starke Verringerung des Nullstellungsprismas weiterhin korrektionsbedürftige assoziierte Heterophorien bestehen können. Damit wurden die kritischen Annahmen der IVBS bestätigt, und auch weitere Ergebnisse der Masterarbeit belegen die Richtigkeit der Theorie Hans-Joachim Haases zu diesem Aspekt.

Die Preisträgerin des Hans-Joachim-Haase-Preises 2017, Ina de Waal, mit Prof. Ralph Krüger (Sprecher des wissenschaftlichen Beirats der IVBS) und Georg Stollenwerk (Präsident der IVBS)