Hinweise zur Praxisphase

Zweck

In der 2. Hälfte des 5. Fachsemesters ist eine 12-wöchige Praxisphase zu absolvieren. Ziel ist, das theoretische Wissen anzuwenden und um praktische Erfahrungen zu erweitern.
Mögliche Bereiche für diesen Praxiseinsatz können sein: Planung, Konstruktion, Kalkulation, Bauleitung, Bauabnahme, Anlagenbetrieb, Hersteller u. a.

Um mit ausreichend großen, vielfältigen Aufgaben in Berührung zu kommen, sollten die Praxisbetriebe nicht zu klein sein (in der Regel ab ca. 5 Mitarbeiter). Falls im gleichen Unternehmen mehrere Praktikant(inn)en beschäftigt werden, sollten dort mindestens weitere 10 Mitarbeiter tätig sein.

Die Praxisphase sollte auch dazu genutzt werden, besonders geeignete oder auch ungeeignete Aufgabenbereiche zu entdecken. Für Werkstudenten, die bereits in Unternehmen tätig sind, kann ein Wechsel des Arbeitgebers (nur für die Praxisphase) durchaus wertvolle Erkenntnisse liefern.

Sonderregelung in Corona-Zeiten

Durch die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie lassen sich die nachstehenden Regelungen nicht in allen Fällen 1:1 umsetzen. Versuchen Sie den Zielen möglichst nahe zu kommen. Durch die besondere Situation bedingte Unterbrechungen oder Streckungen über einen längeren Zeitraum werden akzeptiert. Im Zweifel kontaktieren Sie vor (!) Entscheidungen den Praxisbeauftragten, Prof. Matthias Kloas.

Beginn, Vertrag

Die Praxisphase beginnt immer in der 2. Hälfte des Semesters.

Abhängig vom Semesterbeginn kann die Praxisphase im Sommersemester in der 1./2. Juniwoche und im Wintersemester Anfang Januar begonnen werden.

Ein geeigneter Zeitraum, sich um einen Praxisplatz zu bemühen, ist das Ende des 4. bzw. der Anfang des 5. Semesters.

Falls ein Auslandspraktikum angestrebt wird, sollte mit den Planungen bereits früher begonnen werden (siehe Punkt Auslandspraktika).

Die Vertragsvordrucke können hier (Vertrag deutsch | Vertrag englisch) heruntergeladen werden. Der Vertrag ist 3-fach auszufüllen. Er wird zunächst vom Arbeitgeber, dann von Ihnen unterschrieben. Anschließend sind alle Exemplare vor Beginn der Praxisphase im Sekretariat zur Unterschrift abzugeben. Ein Exemplar verbleibt an der Hochschule.

Praxisbesuch

Im Laufe der Praxisphase wird Sie ein/e Hochschullehrerin/-lehrer nach telefonischer Terminabstimmung am Praxisplatz besuchen.

Praxisseminar

Nach Abschuss Ihrer Praxisphase findet in der 1. Semesterwoche des Folgesemesters das Praxisseminar als Blockveranstaltung an einem Tag (Anwesenheitspflicht während des gesamten Seminars) statt. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Es ist ein ca. 15-minütiger Vortrag zur Praxisphase zu halten.

Praxisbericht/Abgabetermin

Ziel ist es, einem Fachmann (z. B. dem zukünftigen Arbeitgeber) einen Eindruck zu vermitteln, welche Erfahrungen Sie in der Praxisphase gemacht haben. Der Bericht soll (eventuell ausgewählte) Projekte, Probleme und Lösungen des Praktikums beschreiben. Ebenso sollte das Praktikumsunternehmen vorgestellt werden.
Es können Pläne, Bilder, Berechnungen in den Bericht eingearbeitet werden.

Der Bericht soll einen Umfang von ca. 12 Seiten sowie ein Inhaltsverzeichnis mit nummerierten Kapiteln haben. Es werden keine Wochenberichte (mit der Aufzählung einzelner Tagesaktivitäten) akzeptiert.

Die Praktikumsberichte sind nach dem Sommersemester bis zum 31.9. und im Wintersemester bis zum 31.3. in Moodle abzugeben. Dazu gehört auch das Zeugnis des Arbeitgebers, in dem der Zeitraum des Praktikums bestätigt wird.

Auslandspraktika

Auslandspraktika sind eine wichtige Lebenserfahrung. Sie sollten sich frühzeitig (in den ersten Semestern) um mögliche Praktika bemühen und eventuelle sprachliche Vorbereitungen treffen. Für das EU-Ausland kann ein ERASMUS-Stipendium beantragt werden.

Die Bewerbungsunterlagen für ERASMUS-Stipendien für freiwillige Praktika, Praxisphasen und Abschlussarbeiten in der EU der 28 plus Norwegen, Island, Liechtenstein, Schweiz und Türkei sind per e-mail beim Auslandsamt abrufbar oder im Haus Bauwesen, Raum K 30 erhältlich.

Viel Erfolg in Ihrem Praktikum

Beauftragter für die Praxisphase:

Prof. Dr.-Ing. Matthias Kloas