Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) als Praktikumsplatz

Lasermodule im Butterfly-Gehäuse
Mikromodul für grünes Laserlicht

Womit beschäftigt sich das FBH? 

Das Ferdinand-Braun-Institut erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Grundlage von Verbindungshalbleitern. Es gibt verschiedene Arbeitsgruppen, die in den vier Forschungsbereichen Photonik, integrierte Quantentechnologie, III/V-Elektronik und III/V-Technologie tätig sind. Ich habe mein Praktikum im Laser Modules Lab durchgeführt, welches zum Bereich der Photonik gehört. Hier werden mit Einsatz von Diodenlasern Lasersysteme entwickelt, die eine hohe emittierte Leistung erreichen können und deren Emission zudem eine schmale spektrale Breite aufweist. Diese Systeme werden miniaturisiert in einem Lasermodul aufgebaut und kommen in vielen Bereichen, wie z.B. der Medizintechnik, der Spektroskopie und der Analytik zum Einsatz.

Tätigkeit während des Praktikums und Bezug zum Studium

Während des Praktikums wurden verschiedene Diodenlaser und Verstärker vermessen, die anschließend in einem makroskopischen Aufbau näher untersucht wurden. Somit spielte sich ein sehr großer Teil der Praxisphase in einem entsprechenden Labor ab, was ich als sehr positiv wahrgenommen habe. Das Studium der Physikalischen Technik – Medizinphysik hat vor allem durch die Module im Bereich der Optik gut auf das Praktikum am FBH vorbereitet. Es wurde grundlegendes Wissen vermittelt, welches durch die Anwendung in den Optiklaboren an der Hochschule vertieft wurde. Somit wurde während des Studiums schon mit der Arbeit bezüglich Laser und Optiken vertraut gemacht, was während des Praktikums von Vorteil war. Weiterführendes Wissen konnte man sich im Praktikum anhand zur Verfügung gestellter Literatur und vor allem durch die Hilfe eines aufgeschlossenen und hilfsbereiten Teams von Kollegen aneignen. Ferdinand Braun Institut