Insekten zählen mit Open Source Ecology Germany

Open Source als Philosophie. Open Source Ecology Germany setzt sich für eine Ökonomie ein, in der eine soziale Gesellschaft in einer gesunden Umwelt lebt.

Ein Projekt, an dem zwei Vereine, „Ecocurious und Open Source Ecology Germany“ und die Beuth Hochschule für Technik Berlin (BHT), an einem Gerät arbeiten, das helfen soll, den Insektenbestand aufzunehmen.

Was ist die Open Source Ökonomie?

Open Source Ökonomie ist eine Wirtschaftsform, durch die möglichst viele Menschen profitieren und möglichst wenig Schaden an unserer Umwelt und Natur entsteht. Ein offener Zugang zum Wissen soll ermöglichen gemeinsam Ideen auszuarbeiten, gemeinsam zu wachsen und die Profite fair an die Gemeinschaft zu verteilen.

Die Idee

Die Ergebnisse der Studien zum Insektensterben sind alarmierend. Zwischen 1989 und 2015 hat die Biomasse der Fluginsekten in Deutschland um 75 Prozent abgenommen. In diesem Projekt wird nach Wegen gesucht, den Insektenbestand besser zu erfassen und so auf die dramatischen Entwicklungen im Artenbestand aufmerksam zu machen. Mit verschiedenen Aufnahmetechniken (Infrarot LEDs und RaspbarryCam) werden Daten gesammelt, welche dann mit Hilfe von KI Algorithmen ausgewertet werden. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Hardware Seite in Kombination mit verfügbaren Software Lösungen zum Monitoring von Insekten zu nutzen. Um erstmals eine Open Source Lösung zur Analyse der Artenvielfalt basierend auf messtechnischen Verfahren zu ermöglichen, braucht es zunächst verschiedene Prototypen und Testläufe. Das Projekt soll den Grundstein dafür legen, ein Verständnis für dieses Verfahren zu gewinnen und es gesellschaftlich frei nutzbar zu machen.

Umsetzung der Lehrinhalte aus unserem Studiengang

Da unser Studium Inhalte aus vielen Disziplinen vereint, gab es ein breites Feld an Wissen, auf das ich aufbauen konnte. Im Rahmen des Projektes habe ich unter anderem neue Erfahrungen in Gebieten der Elektrotechnik sammeln können. Beispielsweise beim Aufbau von elektrischen Schaltungen und dem Umgang mit einem Microcomputer RaspberryPi, sowie der dazugehörigen Technik. Zum Programmieren und Konstruieren verwendete ich Python und FreeCAD. Auch der Aufbau und die Bestückung von mehreren Terrarien erforderte ein durchdachtes Konzept.

Quelle: [1]

Haselnussbohrer/Rüsselkäfer [1]