Nachfolgend finden Sie Themenvorschläge für Masterarbeiten. Diese verstehen sich tatsächlich als Vorschläge und können ggf. individuell angepasst werden. 

Entwicklung eines kostengünstigen und umsetzbaren geschlossenen Gewächshauses. Geschlossene Gewächshäuser bieten den Charme des Wasserrecyclings. Denkbare Themenfokussierungen auf Literaturstudie, Baukonstruktion, Simulation und/oder Pflanzenkunde sind nach Absprache möglich.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Patrick Jochum

Erstellen von Regeln zur rechnerischen und gebäudetypabhängigen, ggf. auch nutzertypabhängigen Erfassung der bekannten Abweichungen zwischen Verbrauchs- und Bedarfswerten. Verbrauchsdatensammlung, Auswertung, Rechenregeln, ggf. internationaler Vergleich

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Patrick Jochum

Eine maximale Dämmstärke bzw. ein minimaler Wärmedurchgangskoeffizient lässt sich ökonomisch, primärenergetisch und ökologisch begründen. Primäre Einflussgrößen sind die Energiekosten, die bei der Dämmstoffproduktion anfallenden Energiemengen (graue Energie) und die CO2-Emissionen. Aber auch die Anlagenaufwandszahl des jeweiligen Heizungssystems (was wird durch Dämmung substituiert?) spielt eine erhebliche Rolle. Ferner könnten der Gebäudetyp, der schon erzielte Sanierungsgrad oder auch noch andere Aspekte wie die Luftdichtigkeit eine Bedeutung haben.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammenhänge um die minimalen U-Werte heraus zu arbeiten und Extremwerte für die verschiedenen Fälle zu bestimmen. Über Annahmen (oder Rechenergebnisse) zur Entwicklung der Anlagenaufwandszahlen sind die Ergebnisse für in der Praxis auftretende Anwendungsfälle (Sanierung und Neubau) zusammen zu stellen. Ein Endergebnis der Arbeit könnte eine Übersicht über sinnvolle minimale U-Werte (oder Dämmstärken oder Wärmedurchlasswiderstände) in Abhängigkeit der Zielsetzung (z.B. betriebs- oder volkswirtschaftlich, ökologisch, gesamtenergetisch) sowie der verschiedenen, noch im Rahmen dieser Arbeit zu definierenden gebäude- und anlagenspezifischer Randbedingungen sein.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Patrick Jochum

Kooperationspartner:    Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW)

Auf Grundlage von Verbrauchs- und Kostendaten (z.B. Heiz. Und Betriebskostenabrechnungen) sowie technischen Angaben werden die Energieverbräuche und Betriebskosten energetisch modernisierter und neu errichteter Wohngebäude zweier Wohnungsgenossenschaften analysiert. Die Daten werden direkt durch die Genossenschaften bereitgestellt. Dabei werden auch laufende Betriebskosten (wie Wartung und Strom für Lüftungsanlagen) berücksichtigt. Ziel ist ein Überblick über Verbräuche und laufende Kosten verschiedener energetischer Standards.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Patrick Jochum

Kooperationspartner:    BAKA Bundesverband Altbausanierung e.V.

Im Zuge der energetischen Sanierung von Altbauten fallen immer wieder Themen aus der Praxis an. Diese können direkt mit dem BAKA besprochen werden.

Siehe auch hier.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Patrick Jochum

Für die Messwerterfassung am Versuchstand auf dem Dach des Hauses Bauwesen sollen die Messwerte benutzerfreundlich dargestellt werden und für die Auswertung vorbereitet werden (gerne in Kooperation mit Thema 1/2).
Stichpunkte zur Tätigkeiten:
-    Praktische Inbetriebnahme des Versuchstandes unter Zuhilfenahme schon abgeschlossener Untersuchungen,
-    Automatisierung der Auslesung und Anzeige von unterschiedlichen Messwerten und Speicherung in geeignetem Format,
-    Entwicklung Software-Tool (ggf. auf Excel-Basis) zur Datenerfassung, Filterung (Zeitraum, Parameter etc.) und grafischen Darstellung der Ergebnisse,
-    Entwicklung eine App zur Fernabfrage der Betriebsparameter,
-    Darstellung von Messergebnissen in Kooperation einer weiteren Abschlussarbeit, die sich mit der Bewertung der Leistungsfähigkeit des Versuchsstandes beschäftigen wird (Studiengang Gebäude- und Energietechnik oder Architektur).
Interessenten wenden sich an: Prof. Martin Behne, behne@beuth-hochschule.de