In jedem Semester wird von den Studierenden ein Semesterprojekt im Team bearbeitet. Anklicken der Grafiken führt zum Donwload der zentralen Gruppenergebnisse.

Wintersemester 2018/19 - PnG2

Sanierung von Wohnbauten aus den späten 1920er-Jahren

Ziel des Semesterprojekts ist es ökologisch, ökonomisch und sozial angemessene, aber zugleich auch gestalterisch überzeugende Lösungen für die zukunftsfähige Modernisierung und Entwicklung dieser beispielhaften Bestandsgebäude zu entwickeln.
Dies umfasst die energetische Sanierung der bestehenden Gebäude und ihren teilweisen Umbau sowie den Ausbau des Dachgeschosses, um den seit der Errichtung 1928 geänderten Anforderungen besser zu entsprechen. Als wesentliche Ansprüche sind eine möglichst barrierefreie Nutzung und neue Wohnformen jenseits der tradierten Kleinfamilie und gestiegene Komfortwünsche zu nennen.
Es wird Wert auf eine klima- und ressourcenschützende Energieversorgung gelegt. Vorhandene Schadstoffe sollen im Zuge der Sanierung dekontaminiert werden, während neu eingebrachte Baustoffe in Bezug graue Energie und Entsorgung optimiert werden sollen. Der Außenraum soll nutzerfreundlich und naturnah gestaltet werden.
Die ökomischen Kosten der Maßnahmen und ihre Auswirkungen auf die Mieten auch unter Berücksichtigung von Fördermöglichkeiten haben einen besonderen sozialpolitischen Stellenwert.

 

 

Sommersemester 2017 - PnG1

Neubau eines Infopavillions auf dem Beuth-Campus

In ökologischer Hinsicht ist die Orientierung am zukünftigen Nearly-Zero-Energy-Buildung gewünscht. Darüber hinaus ist eine Konstruktion aus möglichst ressourcensparenden, umweltverträglichen und schadstofffreien Materialien erwünscht. Das Gebäude soll zudem bei verändertem Bedarf vielfach umnutzungsfähig, zur Umsetzung leicht demon­tierbar und am Ende problemlos zu weiterverwertbar sein.  Wegen der gewünschten Umsetzbarkeit ist keine massive, sondern eine modulare Leichtbauweise vorzusehen.

Ökonomisch soll eine über den Lebenszyklus kostensparende Bauweise angestrebt werden. Aufgrund der hier voraus­sicht­lich kurzen Standzeit am Erst-Standort ist auch die Minimierung der Umsetz- und Umbau­kosten von großer Bedeutung. In dieser Bauaufgabe ist auchdie barrierefreie Zugäng­lichkeit, die Funktionalität und die Nutzerzufriedenheit hinsichtlich des ther­mischen Kom­forts von besonderer Bedeutung.

Wintersemester 2016/17 - PnG2

Umbau und Sanierung eines Mehrfamilienhauses

Aufgabe ist die Sanierung eines Mehrfamilienhaus mit 3 Geschoss aus den 30er bzw. aus den 50er Jahren in Lichterfelde-Süd von der Märkischen Scholle. Die Studierenden sollen u.a. ein ausführliches Energiekonzept entwickeln, welches den aktuellen Standards entspricht. Dabei werden auch die Außenanlagen in die Planungen miteinbezogen.

Sommersemester 2016 - PnG3

Stark im Quartier, Generationenwohnen 2068

Unsere Bevölkerung wird immer reicher an Lebensjahren und so gewinnt das Thema altersgerechtes Wohnen und Leben auch immer mehr an Bedeutung.

Wie kann durch bauliche und soziale Organisation unterstützt werden, auch in der letzten Lebensphase würdevoll, selbstbestimmt und erfüllt zu leben? Und wie baut man heute Häuser, die auch in 50 Jahren noch den Erwartungen und Lebensentwürfen sowie den klimatischen Anforderungen gerecht werden können, und das mit überzeugender Ökobilanz?

Auf Basis dieser Fragestellungen soll - unter Berücksichtigung des Klimawandels, sozialer Veränderungen, technischen und medizinischen Fortschritts etc. ein Szenario für das Jahr 2068 entwickelt werden (Wie werden wir dann leben?) und dieses in das städtebauliche Konzept der siegreichen Arbeit beim Wettbewerb „Studenten | Gestalten | Zukunft“ implementiert werden. Dabei soll das Potential des Quartiers (auf sozialer, baulicher und energetischer Ebene) ausgelotet und ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt entwickelt werden (einschl. "Wohnen bis zum Ende“), das für alle Generationen große Attraktivität bietet.

Sommersemester 2016 - PnG1

Wohnmodule auf den Arkenbergen

Im Sommersemester 2016 ging es für die Studierende aus dem 1. Semester um den Entwurf einer Ferienhaussiedlung auf den Arkenberge im Stadtteil Pankow. Die Arkenberge sind alte Bauschuttdeponien mit zwei Seen, die aktuell sukzessive in einen Natur- und Erlebnispark umgewandelt werden. Die Heimgruppe hatte für den PnG Studiengang aus dem ersten Semester einen prämierten Architekturwettbewerb ausgerufen. Dabei ging es um die Konzeption von Wohnmodulen für 2 bis 6 Personen mit einen nachhaltigen und innovativen Charakter hervorzuweisen sollten.  Als Abgabe-Ergebnisse wurden detailgetreue Ansichten, Energiekonzepte und Lagepläne mit Außenanlagen erarbeitet, die in der Zukunft auch in der Realität umgesetzt werden sollen.