In jedem Semester wird von den Studierenden ein Semesterprojekt im Team bearbeitet. Anklicken der Grafiken führt zum Download der zentralen Gruppenergebnisse.

Sommersemester 2021 - PnG1

Fahrradfreundliche Hochschule

DIY-Fahrradstation für den Campus
Wie kann die Infrastruktur für Radfahrer*innen an der Hochschule verbessert werden? Auf Initiative des Klimabeirats haben Studierende des Masterstudiengangs Planung nachhaltiger Gebäude Antworten auf diese Frage gesucht und Entwürfe für eine Fahrradstation vorgelegt.

Für Fahrradfahrer*innen ist die Situation auf dem Campus der Beuth Hochschule wenig zufriedenstellend. Der Klimabeirat der Hochschule hat deshalb eine Studie zur Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur als Serviceangebot für alle angeregt.

Im Masterstudiengang Planung nachhaltiger Gebäude (Fachbereich IV) wurde das Projekt im Sommersemsester 2021 umgesetzt: Insgesamt fünf Studierendenteams erarbeiteten Entwürfe.

Interdisziplinär betreut wurden die Studierenden von Prof. Koray Pekeriçli von der METU Ankara und Niels Henning (Entwurf und BIM), Prof. Roland Borgwardt (Bauphysik und Energieeffizienz), Prof. Thomas Kretschmer (Integrierte Gebäudetechnik und Innenraumanalyse), Deniz Dezici (Außenraumanalyse) und Dr. Henning Große (Projektteam und interdisziplinäres Arbeiten).

Fahrrad-Infrastruktur als Serviceangebot für alle

Ausgangspunkt war eine Analyse möglicher Standorte für eine Fahrradstation auf dem Campus Wedding, wobei Faktoren wie Sonnenlicht/Verschattung, Verkehrsachsen oder Lautstärke berücksichtig wurden.

Die Fahrradstation sollte neben ausreichenden witterungsgeschützten und beleuchteten Fahrradstellplätzen auch Duschmöglichkeiten sowie eine Werkstatt mit angegliedertem Café erhalten. „Hierfür fanden die Studierenden plausible Gebäudekonzepte mit ausgereiften Grundrissen, in denen die geforderten Nutzungsbereiche effizient untergebracht werden“, so Niels Henning, der gemeinsam mit Prof. Pekericli den Entwurf betreute.

Aspekte der Nachhaltigkeit waren immer mit im Fokus. So entwickelten die  Studierenden Ideen, um Energie einzusparen und zu gewinnen und setzten sich mit der Wahl der Materialien und den jeweiligen Transportwegen auseinander.

„Die interdisziplinäre Lehre und das Arbeiten in Projektteams machten es möglich, dass sehr ausgereifte und komplexe Vorschläge entstanden sind, die durchaus für eine Umsetzung in die Praxis geeignet erscheinen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Martin Behne, Professor für Gebäudetechnik und Vorsitzender des Klimabeirats, und ergänzt: „Wir sind sehr beeindruckt, was dabei herausgekommen ist. Vielen Dank für die tolle Zuarbeit!“

Die drei besten Ergebnisse – Bikestop, Mobility Hub BHT und radhaus Wedding – wird der Klimabeirat dem Präsidium vorstellen und versuchen, eine Realisierung zu erreichen.

 

 

Sommersemester 2020 - PnG3

Stadtgut Großbeeren

Das Neue Ortszentrum Großbeeren soll ein innovatives, lebendiges, sozial und funktional durchmischtes Quartier werden und allen Bewohnern und Nutzern ein besonders attraktives Lebens- und Wohnumfeld bieten. Im Zentrum steht dabei der Gemeinschaftsansatz – in dem nachbarschaftlich geprägten Gemeindeteil treten die Bewohner durch kooperatives und selbstbestimmtes Gemeindeleben in lebendigen Austausch. Dies wird durch eine Mischung unterschiedlicher Nutzungen (Wohnen, Gewerbe und Kultur) und Angebote (z.B. sozialer, kultureller oder mobilitätsbezogener Art) und die Schaffung von hochwertigen Außenräumen erreicht. Eine Gemeinsamkeit der zukünftigen Nutzer des Neue Ortszentrums findet sich in der Einstellung zum Leben und in einem gehobenen Bewusstsein für Nachhaltigkeit.

Erwartet wird ein städtebaulich und architektonisch anspruchsvoller und ökologisch ausgewogener Entwurf für das Ortszentrum Großbeeren als wichtigster Identifikations- und Ankerpunkt der Gemeinde. Die zentrale, für die Entwurfsaufgabe zur Verfügung stehende Fläche zeichnet sich aktuell durch eine stadträumliche und soziokulturelle „Leere“ aus und ist umgeben von denkmalgeschützten Gebäuden. Die Neugestaltung der Ortsmitte mit neuen Gebäuden als einem Ort des sozialen Miteinanders aber auch Lebensraum für Arbeiten, Wohnen und Erholung unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens (mind. nach gültiger EnEV) im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzeptes, steht im Fokus der Semesterarbeit.

Das Thema Nachhaltigkeit zielt gestalterisch auf die Schaffung einer hohen Lebensqualität und inhaltlich auf einen behutsamen Umgang mit Ressourcen und Energie ab. Im Kontext des Klimawandels werden mit dem Entwurf Antworten zu Fragen der Wasserknappheit, zum sommerlichen Wärmeschutz, zum Umbau der Kulturlandschaft oder auch zu einer heutigen Bilanzierung der CO2-Emmissionen vor dem Hintergrund der Zielstellung aus dem Klimaschutzplan 2050 erwartet.

Außerdem soll die Planung den Standort städtebaulich, funktional und gesellschaftlich aufwerten, neu strukturieren und qualitativ verbessern. Es gilt, eine baulich-funktionale Lösung mit hoher räumlicher Qualität zu finden.

Gewünscht werden altersgemäße Außenraumflächen mit hoher Aufenthaltsqualität. Bei der Planung sind die örtlichen Gegebenheiten wie die Haupterschließung zu berücksichtigen.

Bild Gemeindeversammlung 25.11.2020 (Vorstellung Entwürfe), Artikel

 

 

Sommersemester 2019 - PnG3

VISION GARTENFELD Entwurf von komplexen Gebäuden am Beispiel der Belgienhalle

Der Entwurfsaufgabe Komplexe Zweckbauten widmet sich dem Thema der der nachhaltigen Quartiersentwicklung am Beispiel „Das Neues Gartenfeld“, eines der größten Berliner Wohnungsbauprojekte und eines der ambitioniertesten Vorhaben der aktuellen Berliner Stadtentwicklungspolitik. Im Zentrum steht hier die Schaffung eines lebendigen und durchmischten und nachhaltigen Quartiers, das mit unterschiedlichen Wohn- und Arbeitsangeboten breite Bewohnergruppen anspricht.

Erwartet wird ein städtebaulich und architektonisch anspruchsvoller und ökologisch ausgewogener Entwurf für die Belgienhalle als wichtigster Identifikations- und Ankerpunkt des neuen Quartiers. Der Um-/An-/Neubau der denkmalgeschützten Belgienhalle zu einem Lebensraum für Wohnen und Arbeiten unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens (mind. nach gültiger EnEV) im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzeptes steht im Fokus der Semesterarbeit. Der Aspekt des Denkmalschutzes soll diskutiert werden, in der Entwurfsarbeit sollen aber dogmatische Anforderungen in den Hintergrund treten.

Besonderes Augenmerk ist hinsichtlich der Nachhaltigkeit und des ökologischen Bauens auch auf die Vorbildfunktion des städtebaulichen Miteinanders von Wohnen, Arbeiten und Gewerbe hinsichtlich des Flächenaufteilung zu legen. Hier kann und sollte nicht nur Passanten und Besuchern der gesamtgesellschaftliche Anspruch eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Ressourcen vergegenwärtigt, sondern den Bewohnern durch eine im Alltag gelebte ökologische Wohn- und Arbeitskultur auch die Möglichkeit gegeben werden, einen direkten und selbstverständlichen Zugang zu Umweltbelangen zu entwickeln.

Außerdem soll die Planung den Standort städtebaulich, funktional und gesellschaftlich aufwerten, neu strukturieren und qualitativ verbessern. Es gilt, eine baulich-funktionale Lösung mit hoher räumlicher Qualität zu finden.



 

 

Wintersemester 2018/19 - PnG2

Sanierung von Wohnbauten aus den späten 1920er-Jahren

Ziel des Semesterprojekts ist es ökologisch, ökonomisch und sozial angemessene, aber zugleich auch gestalterisch überzeugende Lösungen für die zukunftsfähige Modernisierung und Entwicklung dieser beispielhaften Bestandsgebäude zu entwickeln.
Dies umfasst die energetische Sanierung der bestehenden Gebäude und ihren teilweisen Umbau sowie den Ausbau des Dachgeschosses, um den seit der Errichtung 1928 geänderten Anforderungen besser zu entsprechen. Als wesentliche Ansprüche sind eine möglichst barrierefreie Nutzung und neue Wohnformen jenseits der tradierten Kleinfamilie und gestiegene Komfortwünsche zu nennen.
Es wird Wert auf eine klima- und ressourcenschützende Energieversorgung gelegt. Vorhandene Schadstoffe sollen im Zuge der Sanierung dekontaminiert werden, während neu eingebrachte Baustoffe in Bezug graue Energie und Entsorgung optimiert werden sollen. Der Außenraum soll nutzerfreundlich und naturnah gestaltet werden.
Die ökomischen Kosten der Maßnahmen und ihre Auswirkungen auf die Mieten auch unter Berücksichtigung von Fördermöglichkeiten haben einen besonderen sozialpolitischen Stellenwert.

 

 

Wintersemester 2017/18 - PnG2

Brikettfabrik Witznitz - Umbau des Gebäudes 2 zu Wohnnutzung

Das Plangebiet An der Grünen Harfe, eine ehemalige Brikettfabrik mit Altbaubestand, liegt in einem ehemaligen Braunkohleabbaugebiet, das durch große Transformationsprozesse gekennzeichnet ist. Das Umfeld wird durch zahlreiche künstlich angelegte Seelandschaften strukturiert. In Zukunft  soll  dieses südlich von Leipzig gelegene Naherholungsgebiet aufgewertet und neu genutzt werden.

Das Plangebiet An der Grünen Harfe wird westlich, nördlich und östlich durch eine breite Grünzone begrenzt. An der westlichen Grünzone angrenzenden findet sich der Speicher Witznitz, ein ehemaliges Braukohlebecken. Das Becken wurde während den letzten Jahren geflutet, der Speicher Witznitz ist heute ein See. Von Süden her hat sich während den letzten Jahren ein Einfamilienhausgebiet bis an die Grenze der ehemaligen, heute sehr unansehnlichen Brikettfabrik heran entwickelt. Das Plangebiet An der Grünen Harfe schließt sich westlich und nördlich an die ehemalige Brikettfabrik an und zeichnet sich durch eine äußerst stark zerklüftete Landschaft aus (künstliche Abgrabungen und Aufschüttungen). Hier soll eine Wohnbebauung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern entstehen.Der Altbaubestand der ehemaligen Brikettfabrik zeichnet sich zum Teil durch mächtige Backsteinbauten aus, die sich um eine Art zentralen Hof herum gruppieren. Dieser Hof wird im Westen durch das ehemalige Nassdienstgebäude (Gebäude 1), im Norden durch das ehemalige Kesselhaus mit einem angrenzenden, weit sichtbaren Schornstein (Gebäude 2), im Osten durch das ehemalige Kraftwerk und im Süden durch das ehemalige Trockenhaus begrenzt. Gebäude 1 und 2 sind Teil des Plangebiets An der Grünen Harfe, Gebäude 2 ist thematischer Schwerpunkt der Semesterarbeit.Das ehemalige neue Kesselhaus (Gebäude 2) soll, wie das Gebäude 1, zu Wohnzwecken umgebaut werden. Das Gebäude soll Identität stiftend wirken und Kristallisationspunkt für eine neue städtebauliche Entwicklung werden. Erwartet wird ein städtebaulich und architektonisch anspruchsvoller und ökologisch ausgewogener Entwurf für das Plangebiet An der Grünen Harfe. Der Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes 2 zu einem Wohngebäude unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens (– mind. nach gültiger EnEV) im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzeptes steht im Fokus der Semesterarbeit. Der Aspekt des Denkmalschutzes soll diskutiert werden, in der Entwurfsarbeit sollen aber dogmatische Anforderungen in den Hintergrund treten.Besonderes Augenmerk ist hinsichtlich der Nachhaltigkeit und des ökologischen Bauens auch auf die Vorbildfunktion des verdichteten Wohnungsbaus hinsichtlich des Flächenbedarfs zu legen. Hier kann und sollte nicht nur Passanten und Besuchern der gesamtgesellschaftliche Anspruch eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Ressourcen vergegenwärtigt, sondern den Bewohnern durch eine im Alltag gelebte ökologische Wohnkultur auch die Möglichkeit gegeben werden, einen direkten und selbstverständlichen Zugang zur Umweltbelangen zu entwickeln.Außerdem soll die Planung den Wohnstandort funktional aufwerten, neu strukturieren und qualitativ verbessern. Es gilt, eine baulich-funktionale Lösung mit hoher räumlicher Qualität für das zukünftige Wohnumfeld und dessen funktionale Umsetzung zu finden.Gewünscht werden altersgemäße Außenraumflächen mit hoher Aufenthaltsqualität. Bei der Planung sind die örtlichen Gegebenheiten wie die Haupterschließung zu berücksichtigen.

 

 

Sommersemester 2017 - PnG1

Neubau eines Infopavillions auf dem Beuth-Campus

In ökologischer Hinsicht ist die Orientierung am zukünftigen Nearly-Zero-Energy-Buildung gewünscht. Darüber hinaus ist eine Konstruktion aus möglichst ressourcensparenden, umweltverträglichen und schadstofffreien Materialien erwünscht. Das Gebäude soll zudem bei verändertem Bedarf vielfach umnutzungsfähig, zur Umsetzung leicht demon­tierbar und am Ende problemlos zu weiterverwertbar sein.  Wegen der gewünschten Umsetzbarkeit ist keine massive, sondern eine modulare Leichtbauweise vorzusehen.

Ökonomisch soll eine über den Lebenszyklus kostensparende Bauweise angestrebt werden. Aufgrund der hier voraus­sicht­lich kurzen Standzeit am Erst-Standort ist auch die Minimierung der Umsetz- und Umbau­kosten von großer Bedeutung. In dieser Bauaufgabe ist auchdie barrierefreie Zugäng­lichkeit, die Funktionalität und die Nutzerzufriedenheit hinsichtlich des ther­mischen Kom­forts von besonderer Bedeutung.

Wintersemester 2016/17 - PnG2

Umbau und Sanierung eines Mehrfamilienhauses

Aufgabe ist die Sanierung eines Mehrfamilienhaus mit 3 Geschoss aus den 30er bzw. aus den 50er Jahren in Lichterfelde-Süd von der Märkischen Scholle. Die Studierenden sollen u.a. ein ausführliches Energiekonzept entwickeln, welches den aktuellen Standards entspricht. Dabei werden auch die Außenanlagen in die Planungen miteinbezogen.

Sommersemester 2016 - PnG3

Stark im Quartier, Generationenwohnen 2068

Unsere Bevölkerung wird immer reicher an Lebensjahren und so gewinnt das Thema altersgerechtes Wohnen und Leben auch immer mehr an Bedeutung.

Wie kann durch bauliche und soziale Organisation unterstützt werden, auch in der letzten Lebensphase würdevoll, selbstbestimmt und erfüllt zu leben? Und wie baut man heute Häuser, die auch in 50 Jahren noch den Erwartungen und Lebensentwürfen sowie den klimatischen Anforderungen gerecht werden können, und das mit überzeugender Ökobilanz?

Auf Basis dieser Fragestellungen soll - unter Berücksichtigung des Klimawandels, sozialer Veränderungen, technischen und medizinischen Fortschritts etc. ein Szenario für das Jahr 2068 entwickelt werden (Wie werden wir dann leben?) und dieses in das städtebauliche Konzept der siegreichen Arbeit beim Wettbewerb „Studenten | Gestalten | Zukunft“ implementiert werden. Dabei soll das Potential des Quartiers (auf sozialer, baulicher und energetischer Ebene) ausgelotet und ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt entwickelt werden (einschl. "Wohnen bis zum Ende“), das für alle Generationen große Attraktivität bietet.

Sommersemester 2016 - PnG1

Wohnmodule auf den Arkenbergen

Im Sommersemester 2016 ging es für die Studierende aus dem 1. Semester um den Entwurf einer Ferienhaussiedlung auf den Arkenberge im Stadtteil Pankow. Die Arkenberge sind alte Bauschuttdeponien mit zwei Seen, die aktuell sukzessive in einen Natur- und Erlebnispark umgewandelt werden. Die Heimgruppe hatte für den PnG Studiengang aus dem ersten Semester einen prämierten Architekturwettbewerb ausgerufen. Dabei ging es um die Konzeption von Wohnmodulen für 2 bis 6 Personen mit einen nachhaltigen und innovativen Charakter hervorzuweisen sollten.  Als Abgabe-Ergebnisse wurden detailgetreue Ansichten, Energiekonzepte und Lagepläne mit Außenanlagen erarbeitet, die in der Zukunft auch in der Realität umgesetzt werden sollen.